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Presse und Zitate



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Augsburger Allgemeine

Dezember 2007

Wiege des Cellos Julius Berger Stücke aus Bolognas Blütezeit
Von Manfred Engelhardt - Wochenendausgabe 15./16.12.2007
Die Solo-Suiten von Johann Sebastian Bach gelten als das Nonplusultra der Cello-Literatur. Bis ins 19. Jahrhundert noch als handwerkliche Etüden gesehen, war es der große Pablo Casals, der im 20. Jahrhundert die Bach-Suiten als faszinierenden musikalischen Kosmos vermittelte.
Wo aber die ersten Wurzeln des solistischen Cellospiels liegen, dies kann man in einer neuen CD von Julius Berger erfahren und sinnlich erleben. Sie trägt den Titel Die Geburt des Cellos (Solo Musica SN 112). Berger, aus Augsburg stammender Virtuose und Pädagoge, hat darin eine Entdeckungsreise ins Italien des 17.Jahrhunderts unternommen, nach Bologna. Dort gab es zwei Musiker, die der cellospielende Fürst Franceso II. aus Modena förderte: Gianbattista Degli Antonii, geboren um 1640, und Domenico Gabrielli (1651 - 1690). Degli Antonii wurde 1676 Mitglied der Bologneser Academia Filarmonico Giacomo Predieri. Er lehrte als angesehene Koryphäe mehrere Instrumente, besonders auch das Cello. Antonii brachte 1687 seine Ricercate sopra Violoncello heraus - sie wurden gedruckt. So ist davon auszugehen, dass sie als Keimzelle der Cello-Solo-Literatur betrachtet werden können. Was sich philologisch streng oder archiv-verstaubt anhören mag - Julius Berger vermittelt mit den 13 Ricercate von Gianbattista Degli Antonii eine Klangwelt, die den Kosmos des Johann Sebastian Bach auf auf diesem Instrument vorzubereiten schien.
Der erweiterte Tonumfang und hohes Lagenspiel kennzeichnen die damals neue Entwicklung beim Cello. Julius Berger hat aus der Chance, hier mit dem unbekannten Notenmaterial gestalten zu können, viel gemacht. Entstanden ist ein reizvolles Tableau aus spieltechnischen, gestalterischen und musikalischen Raffinements: Es bietet eine Palette an Tonfärbungen, gestischen Akzenten und virtuoser Entfaltung. Bei Degli Antonii wie auch bei seinem nur wenig jüngeren Zeitgenossen Domenico Gabrielli, von dem Berger sieben weitere Kompositionen - hier Ricercari genannt - ins Programm genommen hat, fühlt man weniger etüdenhafte Strenge. Vielmehr entfalten sich farbige Genre-Stücke, in die schon mal auch Jagdrufe oder Choräle verschmolzen sind, und wo es viele meditative Momente zu erleben gibt.
Julius Berger spielt auf seinem 450 Jahre alten prachtvollen sonoren Cello, das Amati zugeschrieben wird, eine abenteuerliche Geschichte hinter sich hat - und das mit faszinierend weich-pointierter Klangfarbe in den Registern anspringt.

Rhein Neckar Zeitung

Dezember 2007

"Luftig-zarter Naturlaut mit Vogelstimmen"

...Besonders die drei von Hausmann, Berger und Gaede mit geradezu atemberaubender Delikatesse erfüllten Solosätzen des Werkes hat man kaum je schöner und ergreifender gehört...

...Julius Berger schließlich brachte sein herrliches altes Instrument (Amati 1566) in der Cellosonate unwiderstehlich zum Leuchten: einer der allerfeinsten Vertreter seiner Zunft...

Pressespiegel Oktober

Oktober 2007

Ruhr Nachrichten
Westfälische Rundschau
WAZ
Münchner Merkur
AZ

Link: http://solo-musica.de/Presse/julius%20berger.pdf

http://www.musicalpointers.co.uk

Juni 2004

Laudate Chor and Julius Berger
Two Stabat Maters at Fraumünster, Zurich 6 June 2004
Julius Berger CDs (Bloch, Gubaidulina etc)

Knut Nystedt Stabat Mater for mixed choir and solo cello
Max Reger 2nd Suite for cello solo
Domenico Scarlatti Stabat Mater

Returning to London with a stop-over in Zurich made it possible to take in a memorable choral concert, as a worthy pendant to the Musica Sacra International festival in Germany.

At Fraumünster, famous for its Chagall windows, Zurich's Laudate Chor - some 40 singers, active in the city for more than 25 years - was joined by Julius Berger, an eminent cellist from Augsburg, for an unusual concert juxtaposing two settings of Stabat Mater, the brilliant contrapuntal masterwork by the young Domenico Scarlatti set against rarities of great interest by the Norwegian composer Knut Nystedt (b.1915) and Max Reger.

Nystedt's Stabat Mater (1968), a veritable 17 mins cello concerto with choir, is a rare example of an unusual and fruitful genre (q.v. my report of Concerto per la beata Vergine for oboe and mixed choir by Vic Nees).

A moving representation of the emotions depicted in the familiar text, the cello's impassioned utterances are supported by the choir treated homophonically in evocative harmony; it must be wonderful to sing and was quite glorious heard in the Fraumünster's perfect acoustics, resonant yet clear.

Next, Julius Berger held the near capacity audience spellbound with Reger's D minor solo suite Op 131c, which takes Bach's suites as its model; why are Bach's played so often and Reger's practically unknown?
(...)



...Link

Münchner Merkur

Juli 2004

Dvorak in der Wies mit schmetterndem Finale
Begeisterung bei "Musik in der Pfalz"

(...)
Verzückung

Der international bekannte Solist Julius Berger war dafür der rechte Mann. Unter angestrengter Mimik absolvierte er den Kraftakt mit phänomenaler Präzision, spielte den ersten Satz nervig, wundervoll elegisch das Andante, zündelnd kraftvoll den dritten Satz. Die Zuhörer riss es fast von den Sitzen. Sie warfen in ihrer Verzückung alle Hemmungen über Bord, die man gemeinhin noch immer in einer Kirche hat und feierten mit lautstarken Ovationen diese außerordentliche Leistung.

(...)

Helga Weise-Richter

Allgemeine Zeitung Mainz

21.09.2004

Musikalischer Bogen zu Chagall
Julius Berger verzaubert mit Amati-Violoncello in St. Stephan/Konzert zum "Fensterjubiläum"

Von unserer
Mitarbeiterin
Ingrid Hermann

Es war ein gewichtiger Anlass: 25 Jahre sind vergangen, seit die flankierenden Mittelfenster von Marc Chagall in St. Stephan geweiht wurden. Dazu hatte man einen Solisten von Rang mit einem anspruchsvollen Programm eingeladen. Julius Berger ist in Mainz längst bekannt, nicht zuletzt, weil er viele Jahre als Professor am Uni-Fachbereich Musik wirkte.Mehrfach brachte Monsignore Klaus Mayer Chagalls Kunst deutend nahe, war es doch der ehemalige Pfarrer von St. Stephan, der entscheidend am Zustandekommen der berühmten Fenster beteiligt war.

Julius Berger, der ein wundervolles Violoncello von Andrea Amati spielt, begann mit eigenen Kantillationen zu Kol Nidrei, einem psalmodierenden Sprechgesang bei biblischen Gebeten und Lesungen des synagogalen Gottesdienstes. Langsam ansteigend, entfaltet sich ein unverlierbarer Klang. Es ist, als ob das Cello betet. In kleinen Schritten, nachsinnend, wie in einer Stufenfolge, einem inständigen Flehen vergleichbar. Da herrscht Ausgeglichenheit, verbunden mit tiefer Demut.
Im Mittelpunkt stand die C-Dur-Suite von Johann Sebastian Bach. Berger nahm das Prélude in relativ bewegtem Tempo, zupackend, gedeutet als ein Vorspiel. Fast unterschwellig die kleingliedrige Motivik, wobei die Arpeggien als Steigerung empfunden wurden. Am Gesichtsausdruck des Cellisten vermochte man die musikalische Entwicklung abzulesen. Die einzelnen Tanzsätze weiss er eindrucksvoll gegeneinander abzugrenzen: die kapriziöse Allemande oder die virtuose Courante. Festlich, wie eine Prozession in langsamem Schreiten die Sarabande. Innere Weite breitet sich vor dem Hörer aus. Als heiterer Kontrast kommt die Bourrée einher. Aber die Linie wird nicht verlassen, die Tanzform ist ins Spirituelle geleitet. Mit Vehemenz geht Berger die Gigue an, aggressiv und in großartiger Steigerung. Er folgt damit Matthesons Worten, der diesen Tanz mit dem "glattfortschießenden Strom-Pfeil eines Baches" verglich.
Den Abschluss bildete Max Regers Solo-Suite op. 131c, architektonisch klar gegliedert, zwar deutlich an Bach geschult, aber doch in anderem Gewande, frei flutend in spätromantischer Manier gedeutet. In den raschen Sätzen ist die Tanzform erweitert. Im Largo, das Bachs Sarabande entspricht, gestaltet Reger eine freie Fantasie, die Berger zuweilen fast schattenhaft ertönen lässt, schmerzvoll verklingend. Dagegen deutet der Cellist die Gigue angriffslustig, wie einen stilisierten Tanz. Dass Reger eine Brücke zur Neuen Musik schlug, wurde bei Berger deutlich herausgearbeitet.

Viel Zustimmung im vollbesetzten Kirchenschiff bewegte den Solisten zu einer stimmungsvoll-poetischen Zugabe. In der Tat - und das ließ Monsignore Mayer zu Recht anklingen - war es Julius Berger gelungen, einen musikalischen Bogen zur biblisch fundierten Kunst eines Marc Chagall zu schlagen.


von 1997 bis 1999zum Seitenanfang...

ALLGEMEINE ZEITUNG MAINZ

29. November 1997, Eberhard von Lewinski

CD-Tip: Gefühl der Freude über Bachs ewige Chiffren
Das ist mehr als nur eine neue CD...Julius Berger, der bekannte Violoncello-Professor (besser als diese
schier banale Feststellung wäre, ihn als Violoncello-Propheten zu bezeichnen)... Das Welt-Entrückte seines
Cello-Klanges gilt es zu erfassen. (Wergo 4041-2)...


...Link

ALLGEMEINE ZEITUNG MAINZ

28. Mai 1998, Kibbutz Orchestra im Frankfurter Hof

...Eine wahre Sternstunde für die Interpretation des romantischen Virtuosenkonzerts entspann sich dann zwischen Salomon und Julius Berger, Professor der Uni Mainz, im Cellokonzert a-Moll von Saint-Saens. Berger offenbarte am singend-jauchzenden Violoncello spürbare Spielfreude, gar musikantischen Witz. Delikate Klanggestaltung verband er genial mit großer Geste und virtuosem Ungestüm. Alle Phrasen plausibel, alle spieltechnischen Raffinessen makellos...

LOCKENHAUS 1998, Kammermusikfestival Gidon Kremer

Die Presse, Wien

...Inmitten der tüchtigen Jugend, die die Kammermusik bestritt, ragte der exzellente Cellist Julius Berger als
fertiger Meister hervor, sei es mit Beethovens op. 5/2, einem Boccherini-Konzert oder der beispielhaft klar und
kantabel strukturierten C-Dur-Solosuite von J.S. Bach...

KÖLN - PHILHARMONIE, KÖLNER STADTANZEIGER

19. Mai 1998

Exquisite Schönheit, Konzert "Zeitsprünge"

Julius Berger - einer der wenigen herausragenden deutschen Violoncellisten der jüngeren Generation .-
spielte zunächst die Sonate für Violoncello Solo, Op.25/3, von Paul Hindemith. Mit äußerster Konzentration und Mut zum aggressiven Anti-Romantizismus bot er hier wie auch in dem Werk "One 8" von John Cage sensible Klänge jenseits gewohnter Hörerfahrungen Verschiedene Techniken zur Tonerzeugung führte Julius Berger dann in "Sen II" von Toshio Hosokawa vor: Pizzicato, Flageolett, Col-legno-Effekte wechseln ab mit virtuosen Doppelgriffen, Glissandi und Perkussionsgeräuschen der Griffhand. In den drei Präludien von Sofia Gubaidulina gelangen Momente von berührender Intensität. (AM)

RHEINISCHER MERKUR

5. Dezember 1997

Bach, in freudiger Gelassenheit
Aus neu erschlossener alter Zeit verfolgen Bergers Instrumente
eine deutliche musikalische Spur in die Moderne. Die kleine Kirche San Vigilio auf einem Weinberg bei Treviso begünstigt den Eindruck von Ruhe und Inspiration. J.S. Bach: Sechs Suiten für Cello, gespielt von Julius Berger (wergo 284 041, 2 Cds) werden als Dokument eins modernen Musikers vorgelegt, der im Wissen um den Reichtum musikantischer Ausdruckmöglichkeiten nicht temperamentvoll über die Saiten schlägt, sondern eher dem Gedankenverlauf der Tonschrift folgt. Das analysierende, ebenso innige wie markante Spiel des Janigro-, Nelsova-, Rostropowitsch-Schülers lebt aus großer Binnenspannung.

SALZBURGER NACHRICHTEN

5. September 1998, Wolfgang Gratzer

In den Tiefen von Hosokawas Zeit
Zwei ihrer Instrumente, Hussongs Akkordeon und Bergers Cello, scheinen wie geschaffen, um den langen Atem in der Musik von Hosokawa zu halten.

CD CLASSICA GIUGNO

1998, CAGE HOSOKAWA, Two4 / In die Tiefe der Zeit, Wergo 6617-2 286 617-2, Gianluigi Mattietti

II violoncellista Julius Berger, ehe aveva giä inciso Oned per Violoncello solo (Wergo 6288), insieme allo straordinario fisarmonicista Stefan Hussong, colgono in profonditä ils senso di queste due composizioni, con un'intrepretazione impeccabile, capace di cogliere l'affalto vitale di ogni singolo suono.

KÖLN - PHILHARMONIE, KÖLNER STADTANZEIGER

10. September 1998

Der Lichtblick Schumann... blieb als Lichtblick Schumanns Violoncello-Konzert a-Moll. Julius Berger war der Solist, der mit hoher Expressivität, perfekter Phrasierung und warmem Ton das Werk in jene verdienten Höhen brachte, in die Schumann das Orchester emporhob. (Bc)

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

22. Juli 1998

Auch in seinem in Darmstadt gespielten Cello-Konzert wird der Klang bewegungsreich im Raum laviert. Zeitweise erinnert der Orchestersatz bis in die Akkordik hinein an die verästelten Instrumentationskünste eines Richard Strauss, während in den säuselnden Solopassagen (Julius Berger) eher der klangliche Innenraum ausgeschritten wird...

DIE WOCHE

22. Mai 1998, Stefan Siegert

Bachs Suiten fur Violoncello Bachs archäisch anmutige Musik entsteht so noch einmal. Und man darf sagen, man sei dabei gewesen.

DARMSTÄDTER ECHO

21. Juli 1998

EUROPÄISCHE ERSTAUFFÜHRUNG, des Violoncellokonzerts von Toshio Hosokawa

"Ich wußte gar nicht, daß Neue Musik so schön sein kann und
Spaß machen kann", sagte eine Besucherin nach der Pause - das war ihr Kommentar zu Hosokawas Cellokonzert, das als europäische Erstaufführung mit dem sehr konzentriert musizierenden Julius Berger als Solisten erklang. Der mußte förmlich in das Orchester hineinlauschen, weil er einerseits Impulse an das Ensemble weitergab, andererseits auch die Vorgaben des Orchesters aufzugreifen hatte, so daß ein hochvirtuoses Wechselspiel entstand, das am Ende in einer konventionellen Solokadenz des Solisten gipfelte, ausschwingend in einem tonalen Schluß, von dem das gesamte Orchester spielerisch wie unter dem Einfluß magnetischer Schwingungen angezogen wurde...


Datum der Veröffentlichung unbekanntzum Seitenanfang...

A Los Angeles reviewer

(nur englisch)
German cellist Julius Berger has been critically acclaimed for his technical perfection, his fascinatingly deep and meditative interpretations, infective passion and his spiritual joy in music making. As one Los Angeles reviewer described it:

"His cello sang like a man in love, at once demanding, then embracing the world with open arms."

The Guardian

(nur englisch)
"Julius Berger is, without doubt, a master cellist.
He plays with a mesmerizing communicative power that comes direct and irresistible from the platform into your very soul."

Sofia Gubaidulina

...Aber das Besondere, das mir ins Auge fiel, ist das Gefühl der Freude. Nicht der jovialen, oberflächlichen Freude, sondern der geistigen, höchsten, die jenseits aller ernsten - allzu ernsten - Bemühungen und Anstrengungen, jenseits jeder Prätention auf Authentizität entsteht. Alles war einfach, freudig und gelassen...

Gramophone Reviews Galley, England

Bach Solo Cello Suites, Wergo 4041-2

Berger himself speaks of a joy inspired by the most radiant peak of tonal art, and anyone listening will happily concur. It is indeed a wonderful set, more free-spirited than its predecessor (though I will want to retain both) and, for me, more compelling than most modern rivals, excepting Janos Starker (his forth recording) and Anner Bylsma(his second). I urge you to hear it.

MONDE DE LA MUSIQUE

Les six Suites pour Violoncelle seul BWV 1007-1012 (Pablo Galonce)

Ce nouvel enregistrement, surprenant a plus d'un titre, en fournit une nouvelle preuve. Interprete rompa a la musique contemporame. Comme I'indique discographie chez Wergo, Julius Berger s'attaque a ces oeuvres avec une origmahte et une liberté qui ne sont pas en contradiction avec, un souci de style devant beaucoup aux baroqueux. La fraicheur de cette interpretation tient surtout au travail sur les rythmes de danse, que Berger parvient a differencier avec une clarté etonnante ... cette version compte parmi les plus reussies realisées ces derniers temps.

SUDDEUTSCHE ZEITUNG Nr. 146

Bach-Abend Holzhauser Musiktage, Gerhard Summer

Doch Berger wußte auch vorzuführen, welch hypnotische Wirkung sein Spiel bei ruhigeren, geradliniger genommenen Sätzen entwickeln kann. Die Sarabande der ersten Suite
zum Beispiel - erhoben in den Rang eines durch und durch ernsthaften Charakterstücks, war ausgelotet bis in die fernste Tiefe. Die Allemande in der dritten - ein wunderbarer, mäßig rascher Tanz auf Zehenspitzen.

Diese Sätze hatten nicht nur Bewegung und Emphase. Sie waren so bewegend gespielt, wie es nur ganz wenige Cellisten vermögen.

MAIN-ECHO

21. Juli 1998

Bedeutsamer, stringenter präsentiert sich das Cello-Konzert des Japaners Toshio Hosokawa: eine europäische Erstaufführung und eine Erinnerungsmusik an den von Hosokawa verehrten Toru Takemitsu. Julius Berger am Solo-Cello - das sich weniger exponiert als integriert in den Gesamtklang - hat in seiner Kadenz alle Hände voll zu tun, virtuos reizt der Komponist alle Techniken des Instruments aus, und selbst der Stachel als vornehm-zurückhaltender Klangerzeuger wird nicht verschönt. In selbstvergessenem orchestralen Dahingleiten ruht diese Musik in sich, gelassen und abgeklärt...



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